Projekt RoboBaby- ein großes realitätsnahes Rollenspiel

 

 

http://www.bo.de/sites/default/files/styles/artikeldetail/public/field/image/file6s9uowxs1pxahec6ftp-1.jpg?itok=TYNrKREw

 

Von Montag, 7.11. bis Mittwoch, 9.11.2016 fand für insgesamt Schülerinnen der Klasse 5-9 das Projekt RoboBaby an unserer Schule statt.

Was ist ein Robobaby ?

Ein RoboBaby ist ein computergesteuerter Baby- Simulator. Es hat den Tagesablauf eines 4-6 Wochen alten Säuglings und muss auch so gepflegt und behandelt werden. Es kann schreien, „Bäuerchen machen“, husten und zufriedene Laute von sich geben, es muss gefüttert und gewickelt und in den Armen gewiegt werden und noch vieles mehr.

    

Wie lief es ab?

Das Projekt dauerte drei Tage und zwei Nächte. Je zwei Schülerinnen bekamen gemeinsam ein „Baby“, für das sie die folgenden Tage und Nächte verantwortlich waren und dem sie gleich zu Beginn einen Namen geben durften. Zwei Mitarbeiter des Freiburger Vereins donum vitae führten die Projekttage durch und begleiteten die Mädchen vormittags durch die Themen, z.B. mit Mädchentreffs, Spielen, Quiz, Übungen, Gesprächsrunden und viel Spaß.

Am ersten Tag des Projektes nahmen die Mädchen ihre Babys nach Unterrichtsende mit nach Hause, Den zweiten Tag und die dazugehörige Nacht verbrachten sie gemeinsam mit Frau Kunz und Frau Erdrich-Timm in der Schule.

Warum RoboBaby?

Das Präventionsprojekt lässt Jugendliche über mehrere Tage und Nächte erleben, wie ein eigenes Kind ihr Leben verändern kann. Elternschaft bedeutet viel Freude, aber auch große Verantwortung, persönliche Kompetenzen und umfangreiches Wissen. Außerdem werden Themen wie Freundschaft und Liebe, Sexualität und Verhütung im geschützten Rahmen besprochen

Kamera Weiter Bilder zu unseren Aktivitäten finden Sie in der Bildergalerie

 

 

 

 
 

Streitschlichtung

 

„Im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof kommt es immer wieder zu kleineren Konflikten und Streitereien. Wenn die beteiligten Kinder damit überfordert sind, zufriedenstellende Regelungen zu finden, bleiben Groll, Unstimmigkeiten und Spannungen zurück. Diese können auf mittlere und längere Sicht das Klima in der Klasse belasten."
(BZgA: Achtsamkeit und Anerkennung)

 

Warum Streitschlichtung?

Aufgrund des gesellschaftlichen und schulpolitischen Wandels rückt das Thema Konfliktbewältigung und Gewaltprävention immer mehr in den Vordergrund. Damit es einen positiven Umgang mit Konflikten an unserer Schule gibt, nutzen wir u.a. das Konzept der Streitschlichtung. Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten stellt ein wesentliches Element des sozialen Lernens dar. Außerdem kann das Selbstbewusstsein der Kinder durch Streitschlichtung gestärkt werden.

 

Was genau bedeutet Streitschlichtung?

Die Streitschlichtung basiert auf dem Konzept der Mediation, speziell auf dem Konzept der Schülermediation. Hierbei wird davon ausgegangen, dass Schüler von Gleichaltrigen Regeln und Verhaltensweisen eher akzeptieren und einhalten können als von Erwachsenen (Peer-Group-Education). Bei der Mediation werden die Schüler als Streitschlichter aktiv und sollten dabei die Funktion eines unparteiischen Dritten im Streitfall annehmen. Die Schüler werden im Rahmen eines wöchentlich stattfindenden Treffens zu Streitschlichtern ausgebildet und üben regelmäßig die Methoden der Streitschlichtung.

 

Prinzipien der Streitschlichter:

1. Freiwilligkeit
Jeder, der zu einer Streitschlichtung kommt, muss freiwillig kommen. Ohne die Bereitwilligkeit, einen Konflikt aus der Welt zu schaffen, macht eine Schlichtung nur wenig Sinn. Auch die Streitschlichterinnen und Streitschlichter arbeiten freiwillig, niemand kann sie verpflichten, einen Streit zu schlichten.


2. Neutralität
Die Streitschlichterinnen und Streitschlichter sind unparteiisch. Sie hören sich unvoreingenommen beide Seiten an und machen dann gegebenenfalls Vorschläge, um beiden Seiten zu helfen.


3. Vertraulichkeit
Streitschlichterinnen und Streitschlichter unterliegen der Schweigepflicht.
Sie dürfen niemand außer den Coaches und den anderen Streitschlichterinnen und Streitschlichtern von ihren Schlichtungen erzählen. Sie sind auch niemandem Rechenschaft schuldig, auch nicht der Schulleitung (Ausnahmen sind hierbei Mobbingfälle und Straftaten).


4. Wiedergutmachung statt Strafe

Die Streitschlichterinnen und Streitschlichter sind keine Richter. Sie unterstützen die beiden Streitenden mit Hilfe der Mediation, den Konflikt selbständig, ohne Erwachsene, zu lösen.
 

Streitschlichtung am SBBZ

Unser Streitschlichterraum ist das Büro der Schulsozialarbeit (B19, direkt neben dem Sekretariat). Dort findet ihr auch unseren Einsatzplan auf dem steht, wann welches Team schlichtet.

Montags, donnerstags und freitags in der ersten großen Pause (9:15-9:35Uhr)ist ein Streitschlichterteam, bestehend aus zwei Personen, „ im Dienst“. Ihr erkennt die Streitschlichter an ihren schwarzen T- Shirts.

 

Solltet ihr Hilfe und Unterstützung benötigen, dann sprecht uns an!